Moringa Baum ist ein wahrer Nährstoffschatz

Auch bekannt als Meerrettichbaum wird der Moringa Baum heute als Baum der Unsterblichkeit bezeichnet. Er ist Teil der Bennussgewächse und findet seinen Ursprung in der nordindischen Himalaya-Region. Mittlerweile kommt er in großen Vorkommen auch in Ländern Arabiens, Südostasiens und Afrikas vor. Seinen Namen verdankt der Moringa Baum in erster Linie dem Senfölglykosiden. Durch diese haben die Wurzeln einen Geruch, der an Meerrettich erinnert. Die Blätter vom Moringa Baum sind außerdem für den scharfwürzigen Beigeschmack bekannt.

Schon in der Geschichte von hoher Bedeutung

Bereits in der Geschichte war der Moringa Baum von hoher Bedeutung. Es waren die englischen Kolonialherren, die die Wurzeln über lange Zeit hinweg als Meerrettichsalz nutzten. Die Wurzeln sind essbar. Heute ist der Moringa Baum sowohl in den Tropen als auch in den Subtropen heimisch. Sogar auf den karibischen Inseln wurden Bäume dieser Art entdeckt. Als Wunderbaum nimmt der Moringa Baum eine ganz besondere Position ein. So sind beinahe alle Baumteile essbar oder können auf andere Art und Weise genutzt werden. Darüber hinaus besitzen die Blätter selbst eine sehr hohe Nährstoffdichte, wodurch sie bereits eine besondere Position einnehmen.

Nutzung für medizinische Zwecke

Heute wird der Moringa Baum nicht nur als wichtige Nahrungsquelle genutzt, die gerade in Dritte-Welt-Ländern von hoher Bedeutung ist, sondern auch für medizinische Zwecke. Nach dem indischen Volksglauben ist der Moringa Baum dazu in der Lage über 300 Krankheiten zu heilen. An seine Umgebung stellt der Moringa Baum keine hohen Anforderungen. Er gilt grundlegend als dürreresistent. Darüber hinaus kann er auch unter widrigen Bedingungen wachsen. Bekannt als Baum der Unsterblichkeit nimmt er in der Pflanzenwelt eine besondere Position ein. Zu erkennen ist der Moringa Baum an dem kurzen und angeschwollenen Baumstamm. Die Bohnenfrüchte hängen herab und sind besonders lang.